Brennstoffzelle Forschung

Die Brennstoffzelle wird seit vielen Jahren als umweltfreundliche Energieressource mit großem Potential gehandelt, ohne jedoch ihren umfassenden kommerziellen Durchbruch erlebt zu haben. Wie sieht es gegenwärtig mit der Forschung in der Brennzellen-Technologie aus? Tatsächlich geht die Brennzellen-Forschung nach wie vor davon aus, dass Brennstoffzellen-Systeme in nicht all zu ferner Zukunft neben herkömmlichen, elektrischen Stromerzeugungsmechanismen und zum Fahrzeugantrieb serienmäßig eingesetzt werden können.

Die entsprechende Forschung wird weltweit intensiv subventioniert und betrieben, hofft man doch, dass Brennstoffzellen die Antwort auf viele ökologische und technische Probleme sein können, die die Energieerzeugung zum Betrieb stationärer und tragbarer Geräte im Angesicht der Klimakrise und Ressourcenverknappung darstellt.

Dabei konzentriert sich die Forschung auf die deutlichen Vorteile der Brennstoffzellen-Technologie: den relativ gesehen hohen elektrischen Wirkungsgrad, der weitestgehenden Emissionsarmut und der ausgesprochen flexiblen Betriebsweise. Weiterentwickelt werden vor allem die für den Bau verwendeten Materialien und andere Faktoren, die sich auf den Kosten/Nutzenrelation der Brennstoffzellen auswirken. Dabei hat sich die Forschung grundsätzlich auf fünf Brennstoffzellen-Systeme konzentriert: die alkalische, die Membran-, die phosphorsaure, die Schmelzkarbonat-, und die oxidkeramische Brennstoffzelle. Die Forschungsfortschritte und Entwicklungsniveaus innerhalb dieser einzelnen Systeme sind sehr unterschiedlich - und nur die phosphorsaure Brennstoffzelle hatte bisher überhaupt auf dem Energiemarkt praktische Anwendung gefunden. Dabei ist die Brennstoffzellen-Forschung insgesamt dazu übergegangen, nicht mehr nur das machbare zu erforschen, sondern sehr angewandt und marktnah zu arbeiten. Dies hat beispielsweise zu einer fast vollständigen Verdrängung der in der Herstellung viel zu kostspieligen alkalischen Brennstoffzelle geführt. Oxidkeramische Brennstoffzellen wiederum entwickeln sich ebenfalls zu flexiblen Anwendungen mit sehr zufriedenstellender Wirkung.

Weltweit ist die Brennstoffzellen-Forschung besonders aktiv in den USA, in Westeuropa und in Japan. Die Ausrichtung der Forschungsbemühungen ist dabei sehr diversifiziert, immer abhängig von der Wahrnehmung des forschenden Landes im Bezug auf den energie-politischen Gesamtzusammenhang.

Japan forscht sehr intensiv und angewandt, da das Land die Brennstoffzellen-Technologie so bald als möglich tatsächlich für die Stromerzeugung und die Wärmeproduktion einsetzen möchte. Auch die USA haben eine konstante Forschung und Entwicklung über die letzten Jahrzehnte aufzuweisen. Westeuropa demgegenüber ist etwas im Rückstand. Hier wird im Forschungsbereich mehr wert auf spezifische Einsatzbereiche wie den Fahrzeugbereich gelegt, und international stärker Knowhow eingekauft. Auch die zur Verfügung stehenden Finanzmittel sind hier geringer.

Nicht selten muss hier für die Forschungsarbeiten ein entsprechender Ratenkredit in Anspruch genommen werden. Damit dieser aber auch wieder zurückgezahlt werden kann, sollten die erwarteten Ergebnisse auch einen finanziellen Erfolg versprechen. Bleibt dieser aus entstehen schließlich unnötige Schuldenberge welche nicht so leicht wieder abgetragen werden können.

Die Brennstoffzellenforschung ist auch ein Mittel um den Energieverbrauch durch Öl und Gas senken zu können. Da man weiß, dass die natürlichen Resourcen begrenzt sind, sollte man sich nach alternativen Möglichkeiten umsehen. Würde man telefonische Befragungen zum Thema alternative Energien durchführen, so würde man sicher auch bei der Bevölkerung ein Umdenken erkennen. Immer mehr Menschen machen sich Sorgen, ob es überhaupt möglich ist auf Dauer, die selbe Energie zu haben, wie bisher. Gerade das Autofahren möchte kaum einer aufgeben, da wären alternative Brennstoffzellen ein Sicherheitsfaktor.

Die Forschung an den Brennstoffzellen soll zukunftsweisend sein. Wie bereits erwähnt, sollte man die Bürger fragen, so wird man erfahren, wohin der Trend gehen sollte. Es ist nicht nur wichtig für die Industrie, diese Forschung, es ist auch wichtig für die Nutzer. Das Umweltbewusstsein der breiten Masse scheint zu steigen.