Kalte Verbrennung

Das Prinzip der kalten Verbrennung wurde bereits im 19. Jahrhundert durch Sir William Robert Grove, einem Engländer, bekannt gemacht und ist seiner Funktion nach zunächst simpel: Sauerstoff und Wasserstoff reagieren durch die Emission von Energie, wenn sie unter kontrollierten Bedingungen zusammengebracht werden. Die kalte Verbrennung wird so genannt, da bei diesem Prozess Energie statt wie im Falle "heißer" Verbrennung nicht als Wärme, sondern vielmehr als elektrische Energie freigesetzt wird. Der einzige bei dieser Reaktion entstehende Reststoff ist Wasser. Man kann daher bei der kalten Verbrennung, die inzwischen auch als katalytische Verbrennung bekannt ist, von einem prinzipiell sehr umweltfreundlichen Vorgang der Energieerzeugung sprechen. Der Begriff der katalytischen Verbrennung erklärt sich durch die Verwendung von Katalysatoren, welche die Reaktionstemperatur des Wasserstoffes hinunter auf Zimmertemperatur regulieren. So entstehen bei der kalten Verbrennung tatsächlich nur Temperaturen bis zu 500°C und damit auch sehr wenig Stickoxide. Platin bzw. Palladium haben sich als vielversprechende Katalysatoren herausgestellt, sind aber auch sehr kostenintensiv. Von den simpleren Metalloxiden ist am vielversprechendsten das Hopcalit. In der Praxis ist die kalte Verbrennung allerdings recht kompliziert, da ein unkontrolliertes, direktes Aufeinandertreffen der beiden Stoffe keine kalte Verbrennung, sondern eine Knallgasexplosion auslösen würde. Dies kann durch die Einbringung eines Trennmediums verhindert werden. Dabei kann es sich um verschiedene Materialien handeln, deren Vorraussetzung allerdings ihre elektrolytischen Fähigkeit ist: eine Membran, beispielsweise, aber auch ein Gel oder eine anders fixierte, elektrolytische Flüssigkeit. Diesen Aufbau nennt man in der Praxis eine Brennstoffzelle. In ihr wird die bei der kalten Verbrennung entstehende Energie durch den elektrolytischen Mittler mit der Hilfe von Elektroden abgeleitet; das Ergebnis ist elektrischer Strom. Der Typus der Brennstoffzelle definiert sich dabei nach der Verwendung der respektiven Elektrolyten- und Elektrodenarten. Die durch die kalte Verbrennung in der Brennstoffzelle als Umwandlungsmedium freiwerdende Energie steckt dabei im verwendeten Wasserstoff, das entweder verflüssigt in die Brennstoffzelle geströmt wird oder in einem der Brennstoffzelle vorgelagerten, an sie angeschlossenen Reformer, hergestellt wird. Somit dient die kalte Verbrennung momentan hauptsächlich als Energieerzeugungsprinzip in größeren Standgeräten wie Notstromaggregaten. In Zukunft sind Brennstoffzellen aber beispielsweise auch in Akkus für mobile Geräte vorstellbar.

Das Prinzip der so genannten kalten Verbrennung ist bereits seit Beginn des 19. Jahrhunderts bekannt. Ob man seinerzeit aber auch schon über solch' bemerkenswerte Erkenntnisse in der Fußpflege verfügte? Man weiß es nicht. Heute jedenfalls steht fest: moderne Fußpflegegeräte verfügen über die unterschiedlichsten Funktionen und tragen - je nach Beschaffenheit - dazu bei, dass man sich nach einem Fuß-Treatment wieder fühlt, als schreite man auf Wolken dahin. Ein wunderbares Gefühl, gepflegte und schöne Füße zu haben.